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Wenig Beschäftigungsimpulse im Kredit- und Versicherungsgewerbe

Eine aktuelle Umfrage belegt: Sowohl in der Bankenbranche als auch im Versicherungssektor übersteigt die Anzahl der Unternehmen, die weiterhin Personal abbauen wollen, die der einstellungswilligen noch immer deutlich. Doch der Trend dreht sich - wenn auch langsam.

Der Anteil der Kreditinstitute und Versicherungen, die Personal abbauen wollen, bleibt weiterhin höher als der der Unternehmen, die per saldo Neueinstellungen planen. Das zeigen die im aktuellen "Dienstleistungsreport Herbst 2006" des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) zusammengefassten Ergebnisse der Befragung von bundesweit rund 10.000 Dienstleistungsunternehmen durch die lokalen Industrie- und Handelskammern.

Während der Dienstleistungssektor insgesamt die positive Gesamtstimmung auch in neue Jobs ummünzt, bilden Banken und Versicherungen hinsichtlich der Schaffung neuer Arbeitsstellen weiterhin die Schlusslichter.

Die Kreditinstitute weisen traditionell die schlechtesten Beschäftigungspläne der Dienstleistungsbranche aus. Auch diesmal sind von der Kreditwirtschaft keine Beschäftigungsimpulse zu erwarten. Dennoch zeigt sich ein Licht am Horizont: Die Beschäftigungspläne der Banken verbesserten sich per Saldo seit Frühjahr 2003 sehr schleppend, aber kontinuierlich.

Der Anteil der Unternehmen, die 2007 Mitarbeiter abbauen wollen, überwiegt mit 29% den Anteil der Stellen schaffenden Unternehmen von 8% immer noch bei weitem. Immerhin 63% der Unternehmen im Kreditgewerbe beabsichtigen aber mittlerweile, ihren Mitarbeiterstamm in den nächsten zwölf Monaten unverändert zu lassen.

Bei der Frühjahrsumfrage 2006 wollten noch 32% der Banken Mitarbeiter entlassen, 10% beabsichtigten, Personal aufzustocken. Der Beschäftigungssaldo verbessert sich mithin im Herbst 2006 um einen Prozentpunkt auf minus 21 Prozentpunkte.

Obwohl die Versicherungsbranche die besten Geschäftserwartungen aufweist sind auch hier wie schon seit Herbst 2002 keine neuen Arbeitsplätze zu erwarten. Die Beschäftigungspläne der Versicherungsunternehmen haben sich im Herbst 2006 aber leicht verbessert. Rund 35% der Unternehmen beabsichtigt Personal abzubauen. Lediglich 19% der Versicherungen wollen hingegen ihr Personal aufstocken. Der Beschäftigungssaldo verbessert sich zur Frühjahrsumfrage von minus 19 Prozentpunkte auf nun minus 16 Prozentpunkte.

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