Top JP Morgan-Trader kehrt aus London nach Frankfurt zurück

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So langsam sinkt London in der Gunst deutscher Investmentbanker. Schon vor einigen Monaten hat Dirk Urmoneit, Head of Exchange Traded Products für Europa, den Mittleren Osten und Afrika, die US-Investmentbank in London verlassen, wie ein Brancheninsider berichtet. Urmoneit soll zu einem Fintech in Deutschland gewechselt sein. Auf seinem LinkedIN-Profil findet sich der jüngste Wechsel noch nicht. JP Morgan wollte hierzu keine Stellungnahme abgeben.

Urmoneit war vor keinen zwei Jahren von Goldman Sachs in London zum Erzrivalen JP Morgan gewechselt. Der Trader hatte seine Karriere im Jahr 2000 als Analyst bei Goldman Sachs gestartet und wurde nach nur elf Jahren zum Managing Director befördert.

Ein grosser Freund des Brexits scheint Urmoneit nicht zu sein. So findet sich auf seinem Facebook-Profil der Link zu einem Referendum, welches die Absetzung des umstrittenen britischen Aussenministers Boris Johnson fordert.

Derzeit beschäftigt JP Morgan in Frankfurt in sämtlichen Tochtergesellschaften rund 450 Mitarbeiter. Aufgrund des Brexits will der Konzern neue Stellen bei seinen Gesellschaften in Frankfurt, Dublin und Luxemburg schaffen. Zwar sind die genauen Pläne noch unbekannt, allerdings dürften die Stellen im Front Office-Investment-Banking mehrheitlich nach Frankfurt gehen. Dort sind derzeit 28 Stellen ausgeschrieben, die sich über Back und Middle Office, Corporate Banking sowie Wealth and Asset Management verteilen.

Falls Sie eine vertrauliche Nachricht, einen Aufreger oder einen Kommentar loswerden wollen, zögern Sie nicht! Schreiben Sie einfach an Florian Hamann. fhamann@efinancialcareers.com

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