Die Wahrheit über die Bezahlung bei Oliver Wyman

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Die Wahrheit über die Bezahlung bei Oliver Wyman

Foto: Getty Images

Beratungen zeigen sich zugeknöpft, wenn es um die Bezahlung ihrer Mitarbeiter oder ihre Geschäftszahlen geht. Doch jetzt hat Oliver Wyman in München klammheimlich ihren Geschäftsbericht für 2017 online gestellt. Neuere Zahlen waren auch auf Nachfrage bislang nicht erhältlich.

Demnach belief sich die durchschnittliche Gesamtvergütung – also Gehälter plus Boni – auf knapp 167.200 Euro, was allerdings keine 3 Prozent mehr als im Vorjahr waren. Damit scheint Oliver Wyman weniger zu zahlen als beispielsweise die Boston Consulting Group, die ebenfalls 2017 bei ihrer deutschen Tochtergesellschaft durchschnittlich 216.200 Euro springen liess – also rund 49.000 Euro mehr.

Da die Strategieberatungen auch Mitarbeiter in Supportfunktionen beschäftigen, liegt die Bezahlung der eigentlichen Consultants deutlich über diesem Durchschnittswert.

Ähnlich wie die beiden grösseren Rivalen McKinsey und BCG hat auch Oliver Wyman weiter in Deutschland Personal aufgebaut. An den Standorten München, Frankfurt, Düsseldorf, Hamburg und Berlin erhöhte sich die Beschäftigung um 24 auf 441 Mitarbeiter.

2017 stieg der Umsatz übrigens um 8 Prozent auf gut 155 Mio. Euro, wovon ein Reingewinn von etwa 20 Mio. Euro übrig blieb. Strategieberatungen besitzen also offensichtlich über ein sehr lukratives Geschäftsmodell. In den Rückstellungen waren „Arbeitnehmerboni mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr“ in Höhe von knapp 2,7 Mio. Euro enthalten.

Falls Sie eine vertrauliche Nachricht, einen Aufreger oder einen Kommentar loswerden wollen, zögern Sie nicht! Schreiben Sie einfach an Florian Hamann. fhamann@efinancialcareers.com.

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