Nach dem Brexit: Wir zeigen Bank für Bank, wohin die Arbeitsplätze gehen

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Nach dem Brexit: Wir zeigen Bank für Bank, wohin die Arbeitsplätze gehen

Was bedeutet der Brexit für Stellen im Bankensektor? Ein aktualisierter Bericht des Thinktanks New Financial zeigt auf, dass 440 Finanzdienstleistungsunternehmen aufgrund des Brexit einige oder alle ihrer Arbeitsplätze in London abgezogen haben. Hinzu kommen Bank Assets im Wert von rund 900 Mrd. £ (das entspricht etwa 10 Prozent des gesamten britischen Bankensystems). Und das ist erst der Anfang.

Klarer Gewinner ist Dublin: 135 Unternehmen sind Post-Brexit in die irische Hauptstadt übergesiedelt, gefolgt von Paris (102 Unternehmen), Luxemburg (93), Frankfurt (62) und Amsterdam (48 Unternehmen).

Die Städte warten mit unterschiedlichen Pluspunkten auf: Für Dublin und Luxemburg haben sich vor allem Asset-Management-Unternehmen entschieden. Frankfurt konnte Investmentbanken für sich gewinnen, Paris von allem etwas. Nach Amsterdam sind vor allem Trader und Broker gegangen.

Bank of America: Hier sitzt das EU-Geschäft nach dem Brexit

Bank of America verlagert einen Teil des Marktgeschäfts nach Paris und einen Teil des Bankengeschäfts nach Dublin. Nach dem Brexit werden die wichtigsten EU-Drehkreuze in diesen beiden Städten liegen, es gibt aber auch ein Büro in Frankfurt. Hinzu kommen Büros in Amsterdam, Brüssel, Frankfurt, Madrid und Mailand.

Laut New Financial hat Bank of America rund 125 Mitarbeiter nach Dublin verlegt. Das neue Marktzentrum in Paris kommt auf rund 400 Mitarbeiter.

Barclays: Hier sitzt das EU-Geschäft nach dem Brexit

Barclays wird sich nach dem Brexit auf Dublin konzentrieren, unterhält aber auch Büros in Frankfurt und Paris.

Laut New Financial wurden mehr als 250 Barclays-Mitarbeiter aus London abgezogen.

Blackrock: Hier sitzt das EU-Geschäft nach dem Brexit

Blackrock macht Amsterdam zu seinem EU-Hub, hat aber auch ein Büro für alternative Investments (Hedgefonds und Private Equity) in Paris.

BNP Paribas: Hier sitzt das EU-Geschäft nach dem Brexit

Bei BNP Paribas wandert das EU-Geschäft in die Firmenzentrale in Paris.

Laut New Financial hat die Bank mehr als 250 Mitarbeiter aus London abgezogen.

Citi: Hier sitzt das EU-Geschäft nach dem Brexit

Die Citigroup Global Markets Division hat laut New Financial Büros in Paris und Frankfurt.

Die Bank hatte geplant, Frankfurt zu ihrem Post-Brexit-Hub zu machen. Berichten zufolge gab es Proteste von Mitarbeitenden, die lieber in die französische Hauptstadt verlegt werden wollten. Die Bank betreibt auch Büros in Amsterdam, Dublin, Madrid und Mailand.

New Financial berichtet, dass die Citi 250 Mitarbeiter verlegt, von denen 150 nach Frankfurt gehen.

BNP Paribas: Hier sitzt das EU-Geschäft nach dem Brexit

Bei BNP Paribas wandert das EU-Geschäft in die Firmenzentrale in Paris.

Laut New Financial hat die Bank mehr als 250 Mitarbeiter aus London abgezogen.

Citi: Hier sitzt das EU-Geschäft nach dem Brexit

Die Citigroup Global Markets Division hat laut New Financial Büros in Paris und Frankfurt.

Die Bank hatte geplant, Frankfurt zu ihrem Post-Brexit-Hub zu machen. Berichten zufolge gab es Proteste von Mitarbeitenden, die lieber in die französische Hauptstadt verlegt werden wollten. Die Bank betreibt auch Büros in Amsterdam, Dublin, Madrid und Mailand.

New Financial berichtet, dass die Citi 250 Mitarbeiter verlegt, von denen 150 nach Frankfurt gehen.

Credit Suisse: Hier sitzt das EU-Geschäft nach dem Brexit

Die Credit Suisse hatte geplant, ihre Investmentbanker im EU-GEschäft nach dem Brexit nach Frankfurt zu verlegen, Sales- und Trading-Mitarbeitende nach Madrid.  Die Credit Suisse unterhält auch Büros in Luxemburg, Mailand, Paris und Dublin.

Die Credit Suisse hatte geplant, ihre Investmentbanker im EU-GEschäft nach dem Brexit nach Frankfurt zu verlegen, Sales- und Trading-Mitarbeitende nach Madrid.  Die Credit Suisse unterhält auch Büros in Luxemburg, Mailand, Paris und Dublin.

Deutsche Bank: Hier sitzt das EU-Geschäft nach dem Brexit

Das EU-Headquarter der Deutschen Bank wird ganz klar Frankfurt sein, wo sich auch die globale Unternehmenszentrale befindet. Etwa 250 Angestellte werden umziehen.

Goldman Sachs: Hier sitzt das EU-Geschäft nach dem Brexit

Goldman Sachs verlagert infolge des Brexit sein Investmentbanking- und Börsengeschäft nach Frankfurt und Paris. Das Asset-Management-Geschäft wird nach Dublin verlegt. Goldman Sachs betreibt Büros in Madrid, Mailand, Stockholm und Warschau. Mailand und Stockholm waren erst unlängst eröffnet worden.

Nach Angaben von New Financial werden 400 bis 500 Goldman Sachs-Angestellte umziehen.

HSBC: Hier sitzt das EU-Geschäft nach dem Brexit

Der Europa-Hub von HSBC ist Paris. Weiterhin hat die Bank Büros in Amsterdam, Frankfurt, Dublin, Madrid und Mailand.

New Financial zufolge will die HSBC bis zu 1.000 Mitarbeitende abziehen.

JP Morgan: Hier sitzt das EU-Geschäft nach dem Brexit

JP Morgan wollte nach dem Brexit zunächst den Grossteil seines Bank- und Marktgeschäfts nach Frankfurt verlagern, entschied sich dann aber doch für Paris.

Das Asset-Management- und Wealth-Management-Geschäft von JP Morgan geht nach Dublin bzw. Luxemburg. Hinzukommen Büros in Amsterdam, Madrid und Mailand.

New Financial berichtet, dass 400 bis 500 JP Morgan-Angestellte umziehen werden.

Morgan Stanley: Hier sitzt das EU-Geschäft nach dem Brexit

Morgan Stanley hat sein Investmentbanking- und Marktgeschäft nach dem Brexit nach Frankfurt verlegt, das Asset-Management-Geschäft geht nach Dublin. Morgan Stanley betreibt ausserdem Büros in Amsterdam, Dublin, Madrid, Mailand und Paris.

Laut New Financial werden bei Morgan Stanley 400 bis 500 Mitarbeitende umziehen.

Nomura: Hier sitzt das EU-Geschäft nach dem Brexit

Nomuras Hauptstandort nach dem Brexit ist Frankfurt. Weiterhin gibt es Büros in Madrid, Mailand und Paris. New Financial gibt an, dass 100 Angestellte umziehen werden, die meisten davon nach Frankfurt.

Natwest: Hier sitzt das EU-Geschäft nach dem Brexit

Amsterdam wird zum europäischen Drehkreuz von Natwest, hinzu kommt ein Büro in Frankfurt. Nach Angaben von New Financial werden 150 Mitarbeitende umziehen, die meisten nach Amsterdam.

Société Générale: Hier sitzt das EU-Geschäft nach dem Brexit

Das EU-Geschäft der SocGen wird nach dem Brexit vom globalen Unternehmenssitz in Paris aus betrieben. Laut New Financial werden dafür mehr als 250 SocGen-Mitarbeiter umziehen.

Standard Chartered: Hier sitzt das EU-Geschäft nach dem Brexit

Der europäische Hub von Standard Chartered wird nach dem Brexit in Frankfurt sein, hinzu kommt ein Büro in Paris. New Financial zufolge werden über 100 Angestellte umziehen.

UBS: Hier sitzt das EU-Geschäft nach dem Brexit

UBS wird infolge des Brexits sein Europageschäft in Frankfurt bündeln, hat aber auch Büros in Amsterdam, Madrid, Milan, Paris. Laut New Financial ziehen 200 Angestellte um – die meisten davon nach Frankfurt. 

Wells Fargo: Hier sitzt das EU-Geschäft nach dem Brexit

Wells Fargo hat sein Investment- und Markets-Geschäft nach Paris verlegt, betreibt aber auch Büros in Dublin und Frankfurt. 

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