Gehälter, Einstiegs-Prämien und Abfindungen bei Morgan Stanley in Frankfurt

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Gehälter, Einstiegs-Prämien und Abfindungen bei Morgan Stanley in Frankfurt

Wie auch bei anderen amerikanischen Grossbanken, die ihr EU-Geschäft nach Frankfurt verlagert haben, hat sich bei Morgen Stanley die Belegschaft 2020 deutlich vergrössert, und zwar um gut 25 Prozent, von 234 (2019) auf 293 Beschäftigte (2020). Der Grund – so ist im Jahresbericht der Morgan Stanley Europe SE zu lesen – ist die „2020 durchgeführte Umstrukturierung“.

Mehr Männer in Teilzeit

Unter den 293 Beschäftigten sind 115 Frauen und 178 Männer. Interessant ist ein Blick auf das Verhältnis von Vollzeit- zu Teilzeitbeschäftigten, das die Bank in ihrem Jahresbericht aufführt: Von den 115 Frauen arbeiten 6 in Teilzeit (fünf Prozent), bei den 178 Männern sind es gerade einmal zwei (ein Prozent). Das sind allerdings deutlich mehr als im Vorjahr, als unter den damals 149 Mitarbeitern kein einziger in Teilzeit tätig war. Bei den weiblichen Beschäftigten geht der Trend in die andere Richtung – also zu mehr Vollzeit: 2019 haben von den damals 85 Mitarbeiterinnen noch 16 in Teilzeit gearbeitet (19 Prozent).

Löhne und Gehälter legen um 60 Prozent zu

Was haben die Morgan-Stanley-Banker 2020 verdient? Ein Blick in den Jahresbericht zeigt, dass 2020 Löhne und Gehälter in Höhe von rund 87 Mio. € bezahlt wurden – das sind rund 60 Prozent mehr als im Vorjahr (54 Mio. €), obwohl die Belegschaft zahlenmässig nur um 25 Prozent gewachsen ist. Die Pro-Kopf-Vergütung ist also deutlich nach oben gegangen – von durchschnittlich 230.000 € Jahresgehalt in 2019 auf 298.00 € in 2020.

Höchste Abfindung lag bei 700.000 €

Weitere interessante Einblicke in das Gehaltsgefüge bietet der Vergütungsbericht der Morgan Stanley Europe Holding SE Group, unter deren Dach auch die Frankfurter Morgan Stanley Europe SE agiert. Zur Holding zählen 506 Beschäftigte, an die 2020 Festgehälter in Höhe von 66,8 Mio. € und Boni in Höhe von 42 Mio. € gezahlt wurden. Die zehn Mitglieder in Management und Aufsichtsfunktionen erhielten eine Gesamtvergütung von 9,8 Mio. € - pro Kopf sind das im Durchschnitt 980.000 €. An die 220 Beschäftigten der „Institutional Securities Group“ flossen 69,5 Mio. €, was rund 316.000 € pro Kopf entspricht. Die 276 Mitarbeitenden im Bereich „Non-institutional securities group“ erhielten 2020 29,5 Mio. € bzw. 107.000 € pro Kopf.

In ihrem Vergütungsbericht gibt die Bank an, dass 16 Mitarbeitende 2020 mehr als eine Million € verdient haben. Zehn Beschäftigte sind mit ein bis zwei Mio. € nach Hause gegangen, drei sogar mit über 2,5 Mio €. Drei Mitarbeitende erhielten den sogenannten goldenen Handschlag: Die höchste gezahlte Abfindung lag bei 700.000 €, alle drei zusammen liess sich die Bank 1,2 Mio. € kosten. Ausserdem wurde in einem Fall eine „Sign-on“-Prämie in Höhe von 300.000 € bezahlt.

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