Partner bei McKinsey & Co. verdienen das Gleiche wie VPs bei Banken

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Partner bei McKinsey & Co. verdienen das Gleiche wie VPs bei Banken

Wer im Investmentbanking bei einer grossen Bank arbeitet und mit dem Gedanken spielt, spürbar weniger zu arbeiten ohne dabei auf viel Gehalt (das ja vor Kurzem angehoben wurde) verzichten zu müssen, bekommt hier schlechte Nachrichten: Es wird vermutlich nicht funktionieren. Man wird auf keinen Fall in die Beratung bei McKinsey & Co. wechseln und weiter dasselbe Fixgehalt bekommen.

Infolge der Gehaltserhöhungen in diesem Sommer verdienen Vice Presidents (VPs) bei den bestbezahlenden Banken an der Wall Street (etwa bei William Blair) jetzt bis zu 275.000 $, relativ üblich sind 250.000 $. Bei Goldman Sachs in New York City zeigen die Gehaltsangaben, die für die Zuteilung der H1B-Visa im Jahr 2021 gemacht wurden, dass dieses Jahr acht VPs mit Gehältern von 280.000 $ eingestellt worden sind, drei mit Gehältern von 300.000 $ und einer mit einem Gehalt von 400.000 $. Die höheren Gehälter gehen alle an VPs, die ab Juli eingestiegen sind.

Die Gehälter im Consulting haben da nicht mitgezogen. Ähnliche Daten für Neuzugänge mit H1B-Visum bei McKinsey & Co. zeigen, dass das Strategieberatungsunternehmen in den gesamten USA Management-Consultants auf Associate-Partner-Ebene im August zu Gehältern von 200.000 $ eingestellt hat. Gleichzeitig sind zwei neue Partner bei McKinsey & Co. mit Gehältern von 240.000 und 250.000 $ eingestiegen, sechs mit 275.000 $ und lediglich einer mit einem Gehalt von 347.000 $.

Um Partner bei McKinsey zu werden, muss man sich üblicherweise vom Business Analysten zum Associate, dann zum Engagement Manager und schliesslich zum Associate Partner hocharbeiten. Auf jeder Stufe bleibt man bis zu drei Jahren – wenn man nach sechs Jahren Associate Partner und nach acht Jahren Partner wird, ist es also gut gelaufen. Im Vergleich dazu kann man in einer Investmentbank schon nach fünf Jahren zum Junior-VP aufsteigen, nach acht Jahren zum Senior-VP.

Was die Gehälter angeht, sind VPs im Banking also deutlich besser dran.

Wie sieht es aus, wenn man die Boni mit einberechnet? Partner bei McKinsey werden am Gewinn beteiligt, man muss allerdings Senior Partner sein, um die siebenstelligen Boni zu bekommen, die eine Karriere bei McKinsey & Co. wirklich lukrativ machen. Die Durchschnittsvergütung für Partner bei McKinsey & Co. liegt nach Angaben von  Management Consulted bei 402.000 $.

Als VP bei einer Bank beläuft sich die Gesamtvergütung inklusive Boni typischerweise auf das Doppelte des Fixgehalts. In Jahren wie dem laufenden kann es sogar noch mehr sein. „Ich habe gehört, dass Second-Year-VPs insgesamt mit 650.000 $ nach Hause gehen“, berichtet ein Banking-Headhunter.

Aus diesem Grund wird man immer im Banking bleiben – oder aber deutlich weniger verdienen.

Contact: sbutcher@efinancialcareers.com in the first instance. Whatsapp/Signal/Telegram also available (Telegram: @SarahButcher)

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