Der minimale Stellenabbau bei der Deutschen Bank in New York ist kein Grund zur Sorge

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Der minimale Stellenabbau bei der Deutschen Bank in New York ist kein Grund zur Sorge

Die Deutsche Bank streicht in New York City einige Stellen.

Auf dem Instagram-Account Litquidity wurde gestern kolportiert, dass die Deutsche Bank eine Reihe an Jungbankern im Leveraged Finance entlassen hätte – kurz später korrigierte man sich und erklärte, es handele sich dabei nur um ein paar wenige Ausnahmen.

Die Deutsche Bank gibt keinen Kommentar ab, doch wir gehen davon aus, dass die letztgenannte Annahme korrekt ist. Die Deutsche Bank streicht in New York tatsächlich Stellen und baut möglicherweise neben dem Leveraged Finance auch in anderen Front Office-Geschäftseinheiten Personal ab, doch die Zahlen sind minimal und belaufen sich nur auf eine Handvoll hier und dort.

Darüber hinaus wird davon ausgegangen, dass die Kürzungen keine Reaktion auf die Marktbedingungen sind, sondern dass es sich vielmehr um das übliche halbjährliche Ausmustern von Under-Performern handelt, wie es auch bei anderen Banken geschieht.

Die Stellenstreichungen erfolgten, nachdem Deutsche-Bank-CFO James Von Moltke noch im April erklärt hatte, dass der Druck auf die Gehälter bei der Bank wachse, die Deutsche Bank aber immer noch ihr Ziel einer Cost-to-revenue-Quote von 70 Prozent erreichen könne. Ende Mai sagte Fabrizio Campelli, Head der Corporate and Investmentbank bei der Deutschen Bank, dass das Fixed Income Trading  im zweiten Quartal gut gelaufen sei, das Investmentbanking (ECM, DCM und M&A) allerdings ins Stocken geraten sei.

Da die Erträge der Investmentbanking-Sparten sowohl im Vergleich zum Vorjahr als auch zu den Jahren vor der Pandemie flächendeckend einbrechen, wächst die Befürchtung, dass ein Stellenabbau in den letzten Quartalen des Jahres unvermeidlich ist. Dies mag zwar durch die starken Umsätze im Fixed Income Trading aufgefangen werden, aber Leveraged-Finance-Banker sind bereits pessimistisch. „Wenn wir uns im September in einer ähnlichen Situation befinden, wird das Jobs kosten“, sagte uns ein Origination Director in der vergangenen Woche. 

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