Deutsche Bank stellt höhere Boni für Trader und M&A-Banker in Aussicht

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Deutsche Bank stellt höhere Boni für Trader und M&A-Banker in Aussicht

Die Banker und Trader der Credit Suisse waren heute früh möglicherweise etwas neidisch. Denn: Während die Credit Suisse ein weiteres Restrukturierungs- und Kostensenkungsprogramm in Angriff nimmt, das sich wohl unweigerlich auch auf die Boni auswirken wird, scheint die Deutsche Bank auch dieses Jahr gut zu bezahlen.

Die Q2-Ergebnisse der Deutschen Bank zeigen, dass die Ausgaben für Vergütungen und Benefits in der Investmentbanken-Sparte im Vergleich zum Vorjahr im zweiten Quartal um 11 Prozent und im gesamten ersten Halbjahr um 13 Prozent gestiegen sind. Der Personalbestand in der Investmentbank blieb in der ersten Jahreshälfte stabil und gleiches gilt für den Personalbestand im Front Office, was bedeutet, dass der durchschnittliche Mitarbeitende mit einer Gehaltserhöhung rechnen kann, wenn auch nur in Höhe der Inflation.

Die Boni bei der Deutschen Bank werden höchstwahrscheinlich in Richtung der Macro-Trader und der M&A-Banker fliessen. Die Bank teilte heute mit, dass die Umsätze im Zins- und Devisenhandel im zweiten Quartal „signifikant höher“ gewesen seien, dass sich die Emerging-Markets-Erträge „mehr als verdoppelt“ hätten und dass die M&A-Umsätze im Vergleich zum Vorjahr um 50 Prozent gestiegen seien. Die Erträge aus dem Fixed Income Sales and Trading erreichten den höchsten Stand seit zehn Jahren.

Während Macro-Trader und M&A-Banker bei der Deutschen Bank grosszügig vergütet werden dürften, sieht es bei den Debt Capital Markets-Bankern anders aus. Die DCM-Umsätze sind im 2. Quartal im Vergleich zum Vorjahr um 95 Prozent eingebrochen, was auf „wesentlich niedrigere Erträge im Bereich Leveraged Debt Capital Markets“ zurückgeführt wird. Ausserdem gab es in der Bilanz der Deutschen Bank 150 Mio. Euro an Abschreibungen auf Leveraged Loans. Zuvor hatte die Credit Suisse Wertberichtigungen auf Leveraged Loans in Höhe von 245 Mio. Dollar vorgenommen. Diesen Bereich sollte man also genau im Blick behalten.

Im vergangenen Jahr hatte die Deutsche Bank ihren Bonuspool um 1 Prozent erhöht. Der durchschnittliche Material Risk-Taker der Bank bekam 1.454.509 Euro.

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