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Für Recruiter

Für 22-jährige Banker, die sich über 150.000 Dollar ärgern, gibt es eine 400.000-Dollar-schwere Alternative

Es gibt eine haarsträubende Geschichte über einen Baseballspieler, der sich seine Pizza in sechs Stücke schneiden ließ, weil er der Meinung war, dass ihm acht Stücke zu viel seien. Und so dämmert es jetzt den Junior-Bankern, die nach diversen Gehaltserhöhungen letztes Jahr den Eindruck hatten im Geld zu schwimmen, dass man mit einem Grundgehalt von 110.000 Dollar und einem Bonus von 40 Prozent genauso viel Geld hat wie mit einem Grundgehalt von 75.000 Dollar und einem Bonus von 100 Prozent – und damit sind einige offenbar unzufrieden.

Angesichts des Branchenklimas war kaum damit zu rechnen, dass etwas anderes passieren würde. Wenn man zwischen den Zeilen liest, kann man aus den Kommentaren von langjährigeren Bankern, die sich in den letzten Jahren vielleicht ein wenig erpresst gefühlt haben, einen Hauch von Schadenfreude erkennen. Während des großen Booms von 2021 mussten die Banken nach dem Markt zahlen, um genügend Leute zu haben, die den Deal Flow abarbeiten konnten. Jetzt sind sie wieder dabei, „für die Produktion“ zu bezahlen. Ein MD betont, dass sich „das Verhältnis zwischen Festgehalt und Bonus dauerhaft zugunsten des Gehalts verschoben“ habe und dass „jüngere Mitarbeitende nicht den Eindruck haben brauchen, dass sie zu kurz gekommen seien“.

Aber natürlich ist genau das der Fall. Manche werden es schlucken und weiterhin reinhauen, in der Hoffnung, irgendwann in der Zukunft ein Vielfaches des Base-Bonis zu verdienen. Andere werden die Branche verlassen, womit deren Anteil am Bonuspool im nächsten Jahr neu verteilt wird. Aber wo können sie hin? In welchem anderen Job verdient man ein sechsstelliges Gehalt hauptsächlich dafür, dass man sich mitten in der Nacht um „pls fix“-E-Mails kümmert?

Eine Option könnte sein, „Chief of Staff“ oder „Executive Assistant“ bei einem Super-Reichen zu werden. Ein solcher Job, in dem viele Leute 200.000 Dollar verdienen und für das Doppelte angeworben werden, scheint relativ wage zu sein. Recruiter aus der Branche, die vom WSJ dazu befragt wurden, scheinen sich einig zu sein, dass „Hundekot von der Dachterrasse entfernen“ nicht zum Job gehört, und auch „Martinis servieren wie ein Butler“ nicht Teil der Tätigkeit sei – obwohl beides in der Vergangenheit von Kunden verlangt worden war. Ansonsten aber ist alles möglich. Dazu gehört die Leitung eines Teams von Hausmeistern, das Erledigen von Einkäufen, das nächtliche Organisieren von Reisen und die gelegentliche Durchführung kleinerer Reparaturen an Wasserleitungen in Ferienhäusern.

Im Grunde muss man dafür sorgen, dass sich jemand wohlfühlt, Wutanfälle abfedern und niemals „nein“ sagen, wenn man etwas gesagt bekommt – ein Anforderungsprofil, das Investmentbanking-Mitarbeitenden vertraut sein dürfte. Und weil aktuell eine Riege an „Super-Assistenzen“ mit ihren Chefs in den Ruhestand geht, gibt es offenbar jede Menge Möglichkeiten. Das einzige Fragezeichen in den Köpfen der Nachwuchsbanker dürfte sein, ob für den „Executive Assistant“ ein MBA ausreicht oder ob dafür noch eine andere Qualifikation erforderlich ist. Schließlich wird es immer jemanden brauchen, der Martinis serviert und Hundekacke wegputzt – und der WSJ-Artikel bleibt recht vage dahingehend, wer dies sein könnte. Während die Chiefs of Staff Hubschrauberflüge und das Yachtleben genießen, hat man es als Intern vielleicht nicht ganz so gut.

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AUTORSarah Butcher Globale Redaktionsleiterin mit Sitz

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