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Private-Equity-Mitarbeiter mit 185.000 Dollar Jahresgehalt arbeitet nur bis 22 Uhr und nicht bis 2 Uhr nachts

Es ist viel geschrieben worden über die Arbeitszeiten in der Private-Equity-Branche, wo man vielleicht gut verdient, die Arbeitsbelastung allerdings ähnlich ist wie im Investmentbanking – vor allem für Associates, die ihre Banken aus genau diesem Grund verlassen haben.  

Bei manchen Private-Equity-Unternehmen (Apollo Global Management) klagen Junior-Mitarbeitende hinter vorgehaltener Hand über 20-Stunden-Tage. Andere sagen, dass sie regelmäßig bis 2 Uhr nachts arbeiten. Bis nach Mitternacht zu arbeiten sei üblich im Private Equity, so Brett Caughran, ehemaliger Banking-Analyst, Private-Equity-Mitarbeiter und Hedgefonds-Portfoliomanager, der dafür wirbt, stattdessen zu Hedgefonds zu gehen.

Doch wie schlimm ist es im Private Equity tatsächlich? Business Insider hat mit einem anonymen 27-jährigen gesprochen, der letztes Jahr als Associate bei einem Private-Equity-Unternehmen angefangen hat und davor bei einer Investmentbanking-Boutique war. Er berichtet, dass das Arbeiten im Private Equity zwar besser sei, aber nicht deutlich.

Er verdient rund 185.000 Dollar im Jahr, was der durchschnittlichen Gesamtvergütung  (Gehalt plus Bonus) für First-Year-Analysts bei Investmentbanken in New York City entspricht (in London wird weniger bezahlt). Er sagt, dass er im Banking unter der Woche von 10 Uhr bis 1 oder 2 Uhr früh gearbeitet habe, plus Wochenenden. Im Private Equity arbeitet er eigenen Angaben nach von 9.30 Uhr bis 22 Uhr und rund 60 Prozent seiner Wochenenden sind frei.

Da man im Private Equity Kunde der Banken sei, hätte man mehr Einfluss darauf, was wann passiere. „Wenn ein Private-Equity-Associate um 23 Uhr einen Call aufsetzen will, müssen die Banker das mitmachen. Aber andersrum kann ein Banker einen Call um 23 Uhr nur dann aufsetzen, wenn der Private-Equity-Associate das auch will.“ Die PE-Leute hätten die Oberhand. Sie seien auch weniger durchgetaktet als Banker.

Soweit die Vorteile. Die Nachteile ergeben sich aus dem Grund, aus dem Private-Equity-Unternehmen Ex-Banker umgarnen: Sie sollen an Finanz-Modellen arbeiten. Man kann also davon ausgehen, dass man jede Menge Modellierung macht, gleichzeitig auch mit dem Druck umgehen muss, in einem kleinen Team zu sein, in Investitionen in Milliardenhöhe getätigt werden und es keine Toleranz für Fehler gibt. „Es sind immer noch Finanz-Leute, es kümmert also keinen, ob du einen Hund hast oder wie es dir psychisch geht“, so sein Fazit.

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AUTORSarah Butcher Globale Redaktionsleiterin mit Sitz
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