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Es stellt sich heraus, dass die ungewollten Trader der Credit Suisse extrem heisses Eigentum sind.

Ex-Credit Suisse-Trader: „Ich hatte zwölf Vorstellungsgespräche, drei Jobangebote“

Credit Suisse entlässt Trader in einer Geschwindigkeit, wie sie zuletzt 2015 zu erleben war, als die UBS Scharen an Fixed Income-Leuten entlassen hatte. Aber für viele, die gekündigt wurden, scheint das nicht wirklich schlimm zu sein: Die Konkurrenz nimmt sie mit Handkuss.

„Es gibt viele Jobs“, sagt ein Sales-Mitarbeiter, der vor Kurzem aus dem Credit-Trading-Team der Credit Suisse ausgeschieden ist. „Es ist echt toll. In der Woche, in der ich gehen musste, hatte ich über zwölf Vorstellungsgespräche und habe schon drei Jobangebote erhalten.“

In Anbetracht dessen, dass dieser Jung-Banker einer der besten Perfomer seiner Gruppe war, könnte man sein Beispiel für eine Ausnahme halten. Doch das ist nicht so. Andere ehemalige Credit-Suisse-Leute berichten, dass sie ähnlich umgarnt werden. „Der Stellenmarkt ist besser als ich dachte“, sagt ein Senior-Credit-Trader. „Ich habe sehr schnell eine Reihe an Angeboten erhalten und habe bisher nur bei Banken und nicht bei Fonds vorgefühlt.“

Mitglieder des High-Yield-Teams der Credit Suisse, wo letzte Woche Entlassungen stattfanden, scheinen besonders begehrt zu sein. „Es gibt eine große Nachfrage nach High-Yield-Talenten“, sagt ein Insider. „Die Credit Suisse hatte ein gutes Team, und es wird ihr jetzt kaum gelingen, die Leute wieder zurückzuholen.“

Wie wir bereits berichteten, haben mehrere Mitglieder des CDS-Teams der Credit Suisse in der vergangenen Woche gekündigt und sind offenbar zur Deutschen Bank gewechselt, wo sie mit dem ehemaligen CS-Kreditchef Jonathan Moore zusammenarbeiten können. Aber wen die Deutsche Bank nicht reizt, der oder die kann immer noch zur BNP Paribas gehen. Josh Harman, ebenfalls Ex-Sales-Mitarbeiter der Credit Suisse, ist als Head of High Yield Sales zu BNP in New York gewechselt. Harman macht es wie Markus Gebhard, dem ehemaligen Head of High Yield Trading der Bank, der die Bank im September verlassen hatte und ebenfalls zu der französischen Bank gegangen ist. Gebhard soll dort ein Team von CDS-Tradern aufbauen.

Viele bei der Credit Suisse sind erstaunt, was für hochkarätige Leute aus der Kreditgruppe entlassen wurden. Die erste Runde der Entlassungen im Kreditgeschäft betraf Vivek Nahar, den Head of High Yield Sales und einen der bestverdienenden Sales-Leute in London. Letzte Woche gab es die Kündigung für Björn Blümke, den Head of German Sales, der erst vor vier Monaten von J.P. Morgan abgeworben worden war. Das Kreditgeschäft wird in die CS First Boston verlagert, und es wird vermutet, dass Top-Sales-Leute in dem neuen Unternehmen einfach nicht mehr gebraucht werden (oder dass die Senior-Banker alle außer sich selbst entlassen).

Abgeworben werden allerdings nicht nur ehemalige Kreditmitarbeiter der Credit Suisse. Gregory Quilici, Head of West Coast Investmentbanking der Credit Suisse, ist vor Kurzem zu William Blair in San Francisco gewechselt. Ishan Kaul, ein europäischer Telekommunikationsbanker, ist gerade zu Santander gegangen.

Während die Credit Suisse es zweifellos gerne sähe, wenn viele ihrer Mitarbeitenden selbst kündigen und man sich so die Abfindung sparen kann, kann die Bank auch aggressiv um Leute werben, wenn sie sie wirklich behalten will. Letzte Woche wurde beispielsweise bekannt, dass ein Trader fast dazu überredet wurde, zu J.P. Morgan zu wechseln. Er soll bei der CS geblieben sein, nachdem sich herausgestellt hatte, dass die Bank ihm das großzügig vergelten würde, nachdem nun so viele Spitzenverdiener vor Auszahlung der Boni entlassen worden sind.

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AUTORSarah Butcher Globale Redaktionsleiterin mit Sitz
  • Du
    Dura
    2 Dezember 2022

    Die Banken und Finanzwelt ist ständigen Neuerungen unterworfen, zweifellos, und à-jour-sein mit allen möglichen Skills ist sicher notwendig, aber nach der Lektüre all dieser Ratschläge für erfolgreiches Bewerben und Karriere im Bank- & Finanzbereich stellt sich mir eine Frage: wer vergibt denn all diese neuen Berufstitel, wenn die Kenntnisse dafür doch überhaupt erst an Unis, Fachschulen usw. vermittelt werden müssen?! Die ordentlichen Abschlüsse lauten doch Bachelor oder Master, im Weiterbildungsbereich CAS usw. Wenn erwartete Funktionen oder erhoffte Fähigkeiten zum Berufstitel gemacht werden, ist es kein Wunder, dass Stellensuchende auf den Jobportalen nicht fündig werden.

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