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„Wir haben zu viel Personal für die Welt, in der wir jetzt leben“: Willkommen in der Ära der Kürzungen

Es ist ein Fehler, der schnell passiert: Es läuft ein Jahr, vielleicht auch zwei Jahre lang gut – und in einer fatalen Mischung aus fröhlichem Optimismus und ungebremster Naivität glaubt man, dass die Welt jetzt so bleibt. Nur ist das nicht so – es war vielleicht nur ein Zwischenspiel und jetzt geht es zurück zur Realität.

In genau dieser Lage findet sich das Zahlungsdienstleistungs-Fintech Stripe wieder. Das europäische Unicorn, gegründet von zwei frühreifen Brüdern aus Irland, hat die letzten Jahre im Wachstumsmodus verbracht. Die Collison-Brüder sind bekannt dafür, etablierten Finanzunternehmen vorzuwerfen, dass sie „schwabbelig und faul“ seien. Aber rate mal, wer jetzt zu viel Gewicht mit sich herumschleppt?

„Wir haben zu viel Personal für die Welt, in der wir jetzt leben“, erklärten Patrick und John Collison gestern. „Wir sind viel zu optimistisch gewesen, was das kurzfristige Wachstum der Internetwirtschaft angeht... Unsere Betriebskosten sind zu schnell gewachsen...“. Auch wenn es „weh tut“, wollen die Collisons diese Fehler nun korrigieren: 1.000 Leute werden bei Stripe entlassen, 14 Prozent der Belegschaft.

Das alles erinnert sehr an die Kryptobörse Coinbase, wo im Sommer etwas Ähnliches angekündigt wurde, bevor 20 Prozent der Mitarbeitenden entlassen wurden und wo man auch fünf Monate später noch unter sinkenden Umsätzen leidet. Die erwarteten Bedingungen sind nicht eingetreten, und die Fintechs, die auf diese gesetzt hatten, finden sich in einer Situation wieder, in der sie zu aufgebläht sind für jene Realität, mit der sie nun tatsächlich konfrontiert sind-

Die große Frage ist nun, ob es nur Fintechs allein trifft. Sind bald auch Banken dran? Goldman Sachs etwa hat seinen Personalbestand zwischen Ende 2017 und dem dritten Quartal 2022 um 15.500 Personen oder 45 Prozent aufgestockt. Ist Goldman Sachs auch zu aufgebläht? Hat das Unternehmen zu viele Leute für die Welt, in der wir jetzt leben?

Es wird sich bald zeigen. In der Zwischenzeit – und trotz der Beteuerungen von Moelis & Co, dass man ein Leben lang Banker sei hat Morgan Stanley Berichten zufolge beschlossen, dass in Asien einige Banker entbehrlich sind und bereitet sich auf schmerzhafte Streichungen vor. In der neuen Weltordnung ist es für diese Banker vielleicht einfacher, einen neuen Job zu finden als für Ingenieure – und zumindest bei Moelis werden Leute gesucht.

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AUTORSarah Butcher Globale Redaktionsleiterin mit Sitz

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