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Befürchtungen gibt es in der Gruppe der verbrieften Produkte.

Die nächste Entlassungsrunde bei der Credit Suisse kommt am Montag

Wer sich bislang bei der Credit Suisse halten konnte, mag vielleicht optimistisch sein. Doch es gibt keinen Grund, sich zurückzulehnen. Wie wir aus Insiderkreisen erfahren haben, beginnt in der kommenden Woche die nächste Entlassungsrunde bei der schweizerischen Bank.

Anscheinend ist Montag, der 12. Dezember, als Starttermin für die nächste Entlassungsrunde bei der Credit Suisse angesetzt worden. Die Bank selbst gibt keinen Kommentar, doch bei Bekanntgabe der Restrukturierung war gesagt worden, dass man bis Weihnachten 2.700 Stellen streichen wolle, bis 2025 sollen es 9.000 sein.

Das Ergebnis ist, dass vielen in der Bank gnadenlose Entlassungsrunden bevorstehen. Bislang scheinen sich die Kürzungen auf Bereiche wie das europäische Credit Sales and Trading zu konzentrieren, wo die ersten Kündigungen besonders einschneidend waren. Bloomberg berichtete letzte Woche, die Credit Suisse erwäge weltweit ein Drittel ihrer Stellen im Bereich Fixed Income Sales zu streichen.

Die nächste Streichrunde könnte Bereiche wie den Vertrieb und den Handel im Investment-Grade-Bereich betreffen, der bisher vergleichsweise unangetastet war. Aber auch Bereiche wie die Structured Products Group (SPG), die zu Apollo verlagert wird, sind betroffen.

Gibt es Kürzungen in der SPG?

Mitte November schickte Jay Kim, Global Head of Securitized Products Trading der Credit Suisse, eine E-Mail an die Mitarbeitenden, in der er erklärte, dass die Situation weiterhin ungewiss sei. In der von eFinancialCareers eingesehenen E-Mail erklärt Kim, dass es für alle Beteiligten eine „unglaublich schwierige Situation“ gewesen sei und dass seine persönliche Beteiligung an dem Apollo-Geschäft „nebensächlich“ gewesen sei, da die Verhandlungen stattdessen zwischen Apollo und dem Bereich „Corporate Development and Risk“ bei der Credit Suisse stattgefunden hätten.

Das historische Modell der verbrieften Produkte im Investmentbanking sei „unter echtem, enormem Druck“, so Kim. Der Apollo-Deal sei zwar für alle Beteiligten ein „massiver und unglaublicher Gewinn“, stelle aber gleichzeitig eine „unglaublich schwierige und herausfordernde Zeit der Ungewissheit“ dar, bis er finalisiert sei. Dies wird jedoch nicht vor Anfang 2023 der Fall sein, und CS hat bereits angedeutet, dass nicht alle Beteiligten auch künftig benötigt werden.

Insider in der SPG sagen, man befürchte, dass im Bereich „Securitized Products“ alle Verkäufer, Trader und Strukturierer entlassen werden. „Apollo will nur die verbrieften Produkt-Assets, die CS jetzt hat, und die Pipeline zu diesen zukünftigen Assets“, sagt ein Insider.

In einem Investor Call im vergangenen Monat hatte Apollo erklärt, dass man im Verbriefungsgeschäft einen ganz anderen Ansatz habe als Banken: „In den meisten Fällen will eine Bank den Kunden, sie kann dem Kunden Zahlungen und Devisen, Hedging und M&A und Eigenkapital und eine ganze Reihe von Dienstleistungen verkaufen, die wir und unsere Mitbewerber nicht wirklich anbieten können, und ich glaube auch nicht, dass wir dazu in der Lage sein werden. Was wir wollen, ist der Vermögenswert...“

Miller in London

Wie wir gestern berichteten, hält sich David Miller, Global Head of Investment Banking & Capital Markets der Credit Suisse, derzeit in London auf – offenbar um denjenigen, die die Credit Suisse behalten will, Sicherheit zu geben. Millers Anwesenheit soll allerdings nicht in Zusammenhang mit den bevorstehenden Kürzungen stehen.

Die Credit Suisse lehnte eine Stellungnahme ab.

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AUTORSarah Butcher Globale Redaktionsleiterin mit Sitz

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