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Das große Jammern.

Spartipps von Bankern, die jetzt weniger Boni bekommen.

Die Bankenboni werden wahrscheinlich (und möglicherweise sehr drastisch) sinken – und betroffene Beschäftigte machen sich Gedanken, wie sie weniger Geld ausgeben können.

Unsere neuste Befragung zu den Gehaltserwartungen und den Aussichten für 2023 zeigt, dass von den 1.500 Befragten viele von der Inflation betroffen sind und ihren Lifestyle darum an ein geringeres Einkommen anpassen müssen. Gleichzeitig ist uns bewusst, dass es vermutlich wenig Mitgefühl gibt für Leute, die mit Gehaltspaketen in sechsstelliger Höhe überlegen, wie sie sparen können.

300.000 Dollar verdienen und weniger für Lebensmittel ausgeben

Der VP eines Vermögensverwalters in New York sagt, er spare bei Lebensmitteln und gebe weniger für seine Freizeit aus. Das ist aber noch nicht alles. „Meine monatlichen Ersparnisse sind niedriger... Die Inflation frisst wirklich das auf, was ich für die Anzahlung einer Immobilie sparen kann.“

Derselbe Befragte gab an, er verdiene 300.000 Dollar, was für Lebensmittel und Freizeit eigentlich ausreichen sollte. Ein MD hingegen gab an, dass 1 Million Dollar im Jahr „gerade mal die laufenden Kosten“ decken würden.

„Mit 175.000 Dollar hat man in New York das Gefühl, zur Mittelklasse zu gehören“, berichtet ein M&A-Associate. Obwohl er weniger zurücklege, habe dies „keine Auswirkungen auf den Lifestyle“. Er wechselt jetzt die Stelle aufgrund einer „Chance in der Kryptowirtschaft“ – seine Finanzexpertise möge also jeder selbst beurteilen.

Ähnlich bemerkt ein VP bei der Credit Suisse in Singapur, dass die Inflation zwar noch keine Auswirkungen auf den Lebensstil, aber definitiv auf seine Finanzplanung habe und dass er weniger spare.

Die Heizung ausschalten

Ein Director (wohlgemerkt aus dem Bereich Risk) erklärt, dass er „spart, nicht ausgeht, die Heizung nicht anmacht“ und Urlaube absagt. Ein VP J.P. Morgan in Paris stimmte dem zu, obwohl er 300.000 bis 400.000 Dollar verdient. Er fügte hinzu, dass er günstigere Hotels buche.

Ein südafrikanischer Credit Trading Associate erklärte, er habe sein Auto durch ein Einsteigermodell ersetzt.

Weniger fürs Mittagessen auszugeben, scheint ein weiterer wichtiger Tipp zu sein – ein Director aus London mit einem Einkommen zwischen 450.000 und 550.000 US-Dollar sagt, er setze sich jetzt Ausgabenbudgets „für alles“.

Derselbe Direktor fügte hinzu: „Tage im Büro sind deutlich teurer als Tage zu Hause. Zum Mittagessen bringe ich mir jetzt selbst etwas mit ins Büro.“ Ähnliches hören wir auch aus dem Bereich Private Equity.

Wieder bei den Eltern einziehen

Ein Analyst eines ESG-Unternehmens sagte, dass „London mit einem Jahreseinkommen von 65.000 Pfund nicht machbar“ sei und er darum wieder bei seinen Eltern eingezogen ist, gleiches berichtet wie eine Associate in einer Vermögensverwaltung, die ebenfalls in London arbeitet, obwohl ihr Gehalt doppelt so hoch ist. eFinancialCareers bietet derzeit keine Dating-App an (sorry, Leute).

Ein anderer Londoner Banker, der VP bei Barclays ist, sagte, dass er Immobilien verkaufen und seine Kinder von ihrer kostenpflichtigen Schule abmelden musste.

Eine VP bei der Credit Suisse sagte, dass sie die Tilgungsrate für ihren Immobilienkredit verdreifacht hat, weil ihre Zinsbindung 2023 ausläuft.

Verzicht auf Freizeitaktivitäten

Auf die Frage, wo sie sparen würden, erhielten wir von mehreren Befragten die folgenden Antworten:

  • „Weniger Alkohol, Drogen, Frauen, Glücksspiel“, so ein Londoner MD.
  • „Weniger Clubbing“, so ein Analyst, der damit rechnet, dass sein Bonus um 70 Prozent einbricht.
  • „Bin jetzt pleite“, so ein J.P.-Morgan- Analyst aus Hongkong.
  • „Versuche, bei Discountern wie Aldi einzukaufen“, so ein Jefferies-Director mit einem Gesamtgehalt von 450.000 bis 550.000 Dollar
  • „Nehme Kerzen, anstatt das Licht einzuschalten“, so ein Director bei BNP in London
  • „Habe mit meiner Affäre Schluss gemacht“, so ein Londoner VP.
  • „Weniger Shopping bei Waitrose“, so ein Director bei einem Asset Manager.
  • „Ich denke, die meisten Menschen in der Finanzbranche haben das Glück, dass die Inflation ihre Lebensqualität nicht grundlegend beeinträchtigen wird. Wer Hunderttausende verdient – und das ist der Fall –, hat ein Problem damit, was er oder sie als ‚notwendige Ausgaben‘ definiert. Stell dir vor, wie schwer es erst für den UK-Durchschnittsverdiener mit 30.000 Pfund im Jahr sein muss (ganz zu schweigen von denen, die noch weniger haben)“, so ein Umfrageteilnehmer mit gesundem Menschenverstand, ohne Angabe des Arbeitgebers.

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