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„In Banken wimmelt es von schönen, erfolgreichen Frauen mit Beziehungsproblemen“

Es ist Valentinstag und im Durchschnitt werden heute mindestens 175 Dollar für die bessere Hälfte ausgegeben. Frauen im Investmentbanking sollten mit kostspieligen Geschenken allerdings vorsichtig sein.

„Männer sagen zwar, dass sie Frauen toll finden, die stark sind und mehr verdienen als sie selbst, aber viele meiner weiblichen Kunden erzählen, dass das im Dating nicht zutrifft“, so Lucy Puttergill, früher VP im Delta-One-Vertrieb bei J.P. Morgan. Sie war 2020 aus dem Banking ausgestiegen, um zu reisen und als Coach zu arbeiten. Studien zeigen, dass Männer Frauen nicht mögen, die mehr verdienen als sie selbst. „Frauen im Banking haben beim Thema Dating echte Probleme“, meint Puttergill, „sie tun sich wirklich schwer“.

Puttergill, die zurzeit in Kapstadt lebt, arbeitet mit vielen Bankerinnen zusammen. Sie sagt, dass Dating das Thema Nummer 1 sei. „im Banking wimmelt es von schönen, enorm erfolgreichen Frauen, die das Gefühl haben, dass sie veräppelt worden sind“, sagt sie. Viele ihrer Kundinnen seien zwar beruflich sehr erfolgreich und verdienen gut, haben aber Schwierigkeiten, einen Partner zu finden, der intellektuell auf Augenhöhe ist. „Sie haben das Gefühl, dass das Einzige, das in ihrem Leben gut läuft, die Karriere ist. Sie sind zwischen Mitte 30 und 40, haben einen tollen Job und ein großes Haus, wünschen sich vielleicht Kinder, werden aber von ihren Jobs aufgefressen und haben das Gefühl, versagt zu haben.“

Auf jüngere Frauen im Banking trifft das nicht unbedingt zu. Eine Analystin aus New York, die Mitte 20 ist, sagt, dass junge Männer bei Hedgefonds darauf stehen würden, wenn eine Frau stark und unabhängig ist. „Viele Männer stehen heutzutage auf diesen Typ Frau“, behauptet sie. Allerdings räumt sie ein, dass sie sich kürzlich von ihrem Freund getrennt hat, weil der zu viel Zeit mit ihr verbringen wollte: „Er hat in der Vermögensverwaltung gearbeitet und musste kaum Überstunden machen.“

Puttergill sagt, dass ältere Frauen im Banking oft versucht seien, ihre Beziehungsprobleme zu kompensieren, indem sie karrieremäßig noch mehr aufdrehen. Single-Frauen stecken all ihre Energie in die Arbeit. Bei der Partnersuche gehen sie ähnlich vor wie im Job und betrachten das Ganze als ein Ziel, das „erreicht“ werden muss. Die Rolle, die man im Job spielt, überträgt sich auch auf persönliche Beziehungen: „Wenn sie jemanden kennenlernen, versuchen sie sich bestmöglich zu verkaufen.“

Um dies zu überwinden, rät Puttergill ihren Kundinnen, sich einzustehen, dass sie mehr sind – und ermutigt dazu, eine umfassendere Version des eigenen Ichs zu zeigen. „Viele im Banking haben ein sehr geringes Selbstwertgefühl“, sagt sie. „Der Erfolg und die Bestätigung, die eine Bankenkarriere mit sich bringt, können das Gefühl der eigenen Unzulänglichkeit überdecken. Viele Banker haben ein perfektes Leben und eine perfekte Persönlichkeit, sind aber in Wahrheit sehr verletzlich. Ich unterstütze Menschen darin, zu entdecken, was hinter der Karriere-Maske steckt.“

Darum geht es laut Puttergill nicht nur im Zusammenhang mit der Partnersuche. „Du musst dich mit dem verbinden, was du bist – ganz abseits von deiner ‚high achiever‘-Identität.“ Versuche dein Leben groß und weit zu machen – dann ist das Finden eines Partners die Krönung und nicht ein Business-Ziel.“

Soweit die bewusste Herangehensweise an Beziehungsprobleme. Die zitierte Analystin aus New York ist weniger zaghaft: „Ich will, dass mein Partner meine Prioritäten akzeptiert“, sagt sie. „Ich brauche jemanden, der versteht, wohin ich mich entwickeln will und merkt, dass ich eine Expertise habe, für die ich in der Finanzbranche geschätzt werde. Für mich bedeutet das Glück. Ich will nicht zuhause sitzen und Kinder hüten.“

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AUTORSarah Butcher Globale Redaktionsleiterin mit Sitz

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