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Goldman Sachs-MD appelliert an junge Banker:innen in aller Welt: „Es wird einfacher“

Wenn du am Anfang deiner Bankenkarriere stehst und dich fragst, ob es wirklich das Richtige für dich ist, dann hat Rebecca Anderton-Davies einen Rat: Bleib am Ball.

Rebecca Anderton-Davies ist MD bei Goldman Sachs und macht nebenberuflich noch Yoga und schreibt Bücher. Sie ist die Goldman-Sachs-MD, die das Konzept der Work-Life Balance für „Bullsh*t“ erklärt hat, weil es die Komplexität des Lebens vereinfache und verwische. Und sie ist die MD, die das Banking beinahe schon hinter sich gelassen hätte, dann aber doch geblieben ist.

In ihrem neuen Buch Shifting the Dials schreibt Anderton-Davies, dass sie das Banking zu Beginn ihres Berufslebens fast schon wieder verlassen hätte. „Nach langen Tagen voller Angst, Fehler und Selbstzweifel bin ich langsam zurück zu meiner Wohnung gelaufen und habe dann tränenüberströmt bei meinen Eltern angerufen und ihnen gesagt, dass mir eines klar sei, nämlich, dass ich einen schlimmen Fehler gemacht habe“, gibt sie zu. In der Folge bewarb sie sich sogar im öffentlichen Dienst, wurde aber abgelehnt.

Anderton-Davies hat das Bankwesen nicht verlassen. Sie blieb, wechselte aber zu einer anderen Bank (Goldman Sachs) und in einen anderen Aufgabenbereich (Devisenhandel) und arbeitete sich langsam nach oben. Zehn Jahre später und nach zwei weiteren Stationen in ähnlichen Bereichen (Relationship Management und Leitung des Goldman-Sachs-ETF-Accelerators in EMEA) wurde sie bei Goldman Sachs zur Managing Director (MD) befördert.

Für Menschen, die am Anfang ihrer Bankenkarriere stehen und sich Gedanken über ihren Beruf und den Lebensstil machen, hat Anderton Davies zwei Botschaften: Das Gras ist anderswo nicht unbedingt grüner, und aller Anfang ist immer schwer.

Vielleicht überlegst du, lieber etwas zu gründen oder Influencer zu werden, und das ist auch gut so – aber, so Anderton Davies, man dürfe nicht glauben, dass dies ein einfacherer Weg ist. „Was ist unerbittlicher, kritischer und unversöhnlicher: Ein Chef oder ein Algorithmus oder ein Kunde oder ein Investor? Ich habe die ersten drei erlebt und ich kann Ihnen sagen, was meine Präferenz ist.“

Sie sagt, dass die ersten Berufsjahre immer hart sind und betitelt sie als „The Progressively Less Shit Years“. Wenn du von der Uni kommst, Anfang 20 bist und deine erste Stelle hast, könne sich das „wie die totale Scheiße anfühlen“, sagt Anderton-Davies. Man wird von „unerfüllten emotionalen Bedürfnissen“ geplagt, versteht nicht wirklich, was die Aufgabe erfordert und weiß nicht, wie man die Arbeit so machen kann, dass es sich authentisch anfühlt. Das kann überwältigend sein, vor allem, wenn man so hart dafür gekämpft hat, die Stelle überhaupt zu kriegen.

Anderton-Davies hält sich zwar nicht damit zurück, die ersten Berufsjahre als grauenvoll zu bezeichnen, aber sie ermutigt junge Leute nachdrücklich, die Schmerzgrenze zu überwinden. „Vielen, vielen Menschen am Anfang ihrer Karriere, unabhängig von Alter und Hierarchieebene, geht es genauso“. Mit der Zeit lässt es nach: Man macht weniger Fehler, hat weniger Angst und die Dinge beginnen, Sinn zu ergeben.

Wenn man die Hürde einmal überwunden hat, fällt es einem leichter, es immer wieder zu tun, sagt Anderton Davies über ihre vier verschiedenen Banken-Jobs. „Ich werde immer wissen, dass ich es schon einmal geschafft habe. Ich weiß, dass ich nicht nur überleben, sondern auch gut darin sein kann.“ Sie sagt, dass es ein Kreislauf sei: Zuerst ist man am Schwimmen, dann findet man langsam in den Tritt und irgendwann wird man zum Meister.

Das Schlimmste, was du tun kannst, ist es, das Banking (oder welchen Job auch immer) in den schweren Anfangsjahren an den Nagel zu hängen, so Anderton-Davies. „Du musst am Ball bleiben, um die Früchte zu ernten: Aufgaben, die besser zu deinen Fähigkeiten und Vorlieben passen, mehr Kontrolle über Deine Zeit, höchstes Gehalt und das Gefühl, im ‚Flow‘ zu sein. All das ist in den ersten Jahren in fast keinem Beruf zu erreichen.“

Und wenn man dennoch geht? Es wird einem anderswo vermutlich ähnlich gehen. „Oft führt eine Kündigung dazu, dass man nicht wirklich rauskommt, sondern das Ganze nur nach hinten rausschiebt.“

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AUTORSarah Butcher Globale Redaktionsleiterin mit Sitz

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