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Deutsche Bank wird Personalzuwachs bald rechtfertigen müssen

Während sich die meisten Banken 2023 mit Neueinstellungen zurückhalten, geht die Deutsche Bank anders vor. Nachdem sie Ende 2022 einen Großteil des Kredithandels-Teams der Credit Suisse in London übernommen hatte, holt die Deutsche Bank dieses Jahr weiterhin Mitarbeitende von anderen Häusern, sei es von der Schweizer Bank oder anderen. Bei den Neuzugängen 2023 handelt es sich vor allem um Investmentbanker: Fabrizio Campelli, Head of Corporate and Investment Bank bei der Deutschen Bank, berichtet, dass in diesem Jahr 50 Senior Banker neu hinzugekommen seien.

Bislang gibt es kaum Anzeichen dafür, dass diese schon Spuren hinterlassen hätten. Financial News berichtete gestern, dass die weltweiten Investmentbanking-Umsätze der Deutschen Bank gemäß Daten von Dealogic in der ersten Hälfte des Jahres 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 35 Prozent eingebrochen seien. Die einzige Bank, bei der der Einbruch noch größer ist, ist die UBS, die außerdem durch die Credit Suisse heruntergezogen wird.

Die Deutsche Bank legt am 26. Juli Ergebnisse für das zweite Quartal vor. Die Ergebnisse für die ersten drei Monate des Jahres zeigen eine Eigenkapitalrendite nach Steuern von 7,4 Prozent für die Bank als Ganzes und 8,5 Prozent für die Investmentbank. Das ist nicht viel. Hossein Zaimi, Head of Markets bei Barclays in Asien, erklärte Anfang des Monats gegenüber Bloomberg, dass eine Rendite von weniger als 10 Prozent selbst in einem schwachen Markt gefährlich sei: „Wenn du diese Rendite in diesem Markt am Tiefpunkt des Zyklus nicht erreichst, geht dir der Sauerstoff aus – du stirbst oder kommst nicht mehr vorwärts“, so Zaimi. „Wenn deine Rendite nicht stimmt, sagen dir deine Aktionäre, dass du entweder das Kapital kürzen oder aufhören sollst, in Technologie zu investieren.“

Die Deutsche Bank scheint über diese drohende Entwicklung weniger beunruhigt zu sein. Sie wollte sich auf Anfrage nicht äußern, aber es ist bekannt, dass sie eine Eigenkapitalrendite von 10 Prozent erreichen will, allerdings erst 2025.

Die Neueinstellungen in diesem und im letzten Jahr sind daher längerfristig angelegt. Campelli sagte gegenüber Financial News, dass die Bank aktuell zu guten Konditionen bekomme und für Gehälter, „die aus Arbeitgebersicht besonders attraktiv sind – das ist dann besser, als wenn man diese Fachkräfte in zwei oder drei Jahren einstellen müsste“. M&A-Banker sind zwar nie sofort produktiv, und doch werden sie ihr Dasein bald rechtfertigen müssen. Wenn sich die Lage bis nächstes Jahr um diese Zeit nicht gebessert hat, könnte es ungemütlich werden.

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AUTORSarah Butcher Globale Redaktionsleiterin mit Sitz

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