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Junge Consultants freuen sich über 175.000-Dollar-Jahresgehälter, während Banker 80-Stunden-Wochen schieben

Wenn du dich fragst, wie sich die Arbeitszeiten im Investmentbanking entwickelt haben seitdem Goldman-Sachs-Analysten 2021 100-Stunden-Wochen beklagt hatten, ist das Web-Forum Wall Street Oasis eine gute Anlaufstelle. Einem kürzlich erschienenen Beitrag zufolge hat sich die Situation zwar leicht, aber nicht deutlich gebessert.

Goldman Sachs wird zwar nicht speziell erwähnt, aber im Forum schreiben User, die bei „großen US-Banken“ arbeiten, dass 80- bis 90-Stunden-Wochen immer noch üblich sind, dass zwar die Samstage noch immer geschützt seien, dass aber der Sonntag fast ein normaler Arbeitstag sei. „Wir haben in meiner Group immer noch im Durchschnitt eine 90-Stunden-Woche, weil wir bei jedem Pitch mitmachen“, klagt ein First-Year-Analyst. Neben dem ständigen Pitchen sei man mit „strategic reviews“ beschäftigt, in deren Rahmen M&A-Ziele und potenzielle Käufer für Klienten und deren Geschäftsbereiche analysiert werden, auch dann wenn der Klient weder die Absicht noch die Fähigkeit hat, das auch umzusetzen. 

Mit anderen Worten: Junge Banker müssen oft immer noch viel arbeiten – auch wenn das, was sie zu tun haben, teilweise sinnlos erscheint. Viele arbeiten wieder Vollzeit in Präsenz im Büro.

Bei Elite-Beratungsjobs sieht es anders aus. Das Wall Street Journal berichtet, dass junge Elite-Consultants aktuell im Home Office eine ruhige Kugel schieben. Sie schauen Netflix und Amazon Prime, schlafen, kaufen ein, treiben Sport und gehen spazieren. Und sie kriegen trotzdem ihr Gehalt.

In der Beratungsbranche wird dies als „on the beach“ oder „on the bench“ bezeichnet und bedeutet einfach, dass man gerade nicht auf einem Kunden arbeitet. Man geht nicht ins Büro, weil man nicht gebraucht wird. Man wird nicht entlassen, weil die Consulting-Unternehmen vorbereitet sein wollen, wenn wieder mehr Aufträge reinkommen. „Wenn wir irgendwann aufhören, Leute einzustellen, spüren wir die Auswirkungen für die nächsten sechs bis acht Jahre“, erklärte der Managing Partner von McKinsey Nordamerika gegenüber dem WSJ.

Für den Moment können sich die jungen Consultants also einfach entspannen. Für einige ist es eine willkommene Ruhepause. Für viele ist es jedoch nicht einfach. Boston Consulting gibt offen zu, dass man „die belastbarsten Leute“ einstellt – Leute, für die Müßiggang furchtbar ist. Und so sagen viele der Junior-Consultants, mit denen das WSJ gesprochen hat, dass sie sich bereits nach neuen Jobs umsehen, obwohl sie weiterhin ihr Geld bekommen.

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AUTORSarah Butcher Globale Redaktionsleiterin mit Sitz

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