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Deutsche-Bank-Ergebnisse sind für bestimmte Trader ganz besonders erfreulich

Nur zur Info: Wenn du bei der Deutsche Bank arbeitest, bekommst du dieses Jahr wahrscheinlich keinen großen Bonus. Das ist vielleicht in Ordnung, wenn man bedenkt, dass die Deutsche Bank weiterhin hohe Fix-Gehälter zahlen muss. Jede Resthoffnung auf einen Bonus ist allerdings nach den heutigen Q3-Ergebnissen zunichte gemacht worden.

Die Deutsche Bank hat sich eine Reihe an Zielen gesetzt, die sie bis 2025 erreichen will. Diese sind: Eine Eigenkapitalrendite nach Steuern von mehr als 10 Prozent, eine Cost-Income-Ratio von 62,5 Prozent und ein jährliches Ertragswachstum von 3,5 bis 4,5 Prozent zwischen 2021 und 2025. Das Unternehmen gibt sich nach außen hin zuversichtlich, doch die neuen Ergebnisse lassen darauf schließen, dass die Dinge rund ein Jahr vor Ablauf nicht in die richtige Richtung gehen. Im dritten Quartal lag der RoTe der Deutschen Bank bei 6,5 Prozent und die Cost Income Ratio bei 72,4 Prozent. Der Gesamtumsatz der Bank stieg im Jahresvergleich um 3,1 Prozent.

Die magere Ausbeute setzt sich in der Investmentbank fort, wo die Deutsche Bank in großem Umfang M&A-Banker:innen neu einstellte und die Advisory-Umsätze trotzdem rückläufig waren... 46 Prozent in den ersten neun Monaten des Jahres und 22 Prozent im dritten Quartal. Und das, obwohl allein in den ersten sechs Monaten 50 Senior-Banker neu an Bord geholt worden sind.

Die Deutsche Bank ist nicht nur auf Managing Directors im Investmentbanking aus. Die heute vorgelegten Ergebnisse zeigen, dass die Belegschaft im Front Office der Investmentbank bis Ende September im Vergleich zum Vorjahr um fast 300 Personen gestiegen ist. Rechnet man das Personal im Infrastrukturbereich hinzu, ist die Zahl der Beschäftigten um 1.412 Personen gestiegen. Ähnlich wie Citi hat sich auch die Deutsche Bank im Bereich Control verstärkt. Und ähnlich wie Bank of America hat die Deutsche Bank in den Bereichen Fixed Income Sales und Trading neues Personal geholt, wobei „strategische Investitionen in die Coverage- und Produktteams“ getätigt wurden. Eine gute Nachricht ist, dass die letztgenannten Investitionen dazu beigetragen haben, die Umsätze im Kredithandel und insbesondere im Handel mit notleidenden Krediten „deutlich zu steigern“.

Als die Deutsche Bank zuletzt ein tolles Jahr im Jahr im Handel mit notleidenden Krediten hatte, wurde ein bestimmter 35-jähriger Trader dafür verantwortlich gemacht: Mark Spehn vom Distressed Debt Desk in London. Spehn ist jetzt 37 Jahre alt, und trotz der Gerüchte, die vor einem Jahr über seinen Weggang kursierten, geht man davon aus, dass er noch vor Ort ist. Er und seine Kollegen sind wohl diejenigen, die bei der Deutschen Bank in diesem Quartal am ehesten Grund zur Freude haben.

Aber auch das Leveraged-Finance-Team der Deutschen Bank hat nicht schlecht abgeschnitten. Die Bank teilte heute mit, dass ihr Leveraged-Debt-Kapitalmarktgeschäft im dritten Quartal Marktanteile zurückgewonnen und Rückgänge bei den Investment-Grade-Anleihen und den Advisory-Umsätzen „mehr als ausgeglichen“ habe.

An anderer Stelle sieht es deutlich schlechter aus. Weil die Umsätze im Investmentbanking in den ersten neun Monaten im Vergleich zum Vorjahr um 12 Prozent eingebrochen sind, versucht die Deutsche Bank, weniger Geld auszugeben. Wenn man 35 Prozent weniger Gewinn macht, kann das nicht klappen. Aber es gibt Anzeichen dafür, dass die Löhne und Gehälter gekürzt werden: Die Zahl der Mitarbeitenden ist zwar um 14 Prozent gestiegen, die Ausgaben für Löhne und Gehälter allerdings nur um 5 Prozent. Es dürfte eine schwierige Bonussaison werden.

 

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AUTORSarah Butcher Globale Redaktionsleiterin mit Sitz

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