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„Bei der Credit Suisse warten viele Trader nur darauf, von der UBS abgesägt zu werden“

Wer dachte, dass die UBS den Stellenabbau bei der Credit Suisse 2023 abgeschlossen hat, sollte sich 2024 auf eine Überraschung gefasst machen. Berichten zufolge sollen bei Credit Suisse und UBS insgesamt 35.000 Stellen wegfallen werden – und bis zum dritten Quartal 2023 waren davon gerade einmal 13.000 gestrichen worden. Die Verschmelzung, die bis 2026 vollzogen sein soll, soll bankenweit Einsparungen in Höhe von 10 Milliarden Dollar gegenüber 2022 erzielen.

2024 wird es weitere Kürzungen geben – und diese werden beträchtlich sein.

Am stärksten betroffen ist vermutlich das Personal im Fixed Income Sales- und Trading. Die UBS hat deutlich gemacht, dass man sich von Positionen trennen will, die der eigenen Risikobereitschaft nicht entsprechen. Hiervon betroffen sein dürften vor allem die noch verbleibenden Fixed Income Trader bei der Credit Suisse. Viele sind bereits zur Deutschen Bank gewechselt. Andere harren noch, was das Schicksal ihnen beschert.

„Viele Leute warten nur darauf, abgesägt zu werden, besonders im Trading“, sagt ein erfahrener Trader der Credit Suisse. „Ich habe Mitleid mit ihnen. Es gibt kaum Kommunikation oder Engagement, nicht einmal für die Leute, die Halteprämien bekommen haben. Es ist alles recht verworren.“

Einige Mitarbeitende der Credit Suisse nehmen die Sache selbst in die Hand. Jonas Schirm, der bei der Credit Suisse in Zürich für das institutionelle FX-Geschäft zuständig ist, hat das Unternehmen verlassen und wird Head of FX Institutional Sales bei Julius Bär. Die Credit Suisse lehnte eine Stellungnahme ab und auch Schirm selbst ließ eine entsprechende Anfrage unbeantwortet. Es wird jedoch davon ausgegangen, dass er von der UBS einen Retention-Bonus bekommen hat und somit zu den Beschäftigten gehört, die die Bank zu halten versucht hat.

Vermutet wird, dass Schirm ebenfalls zu Julius Baer wechselt und als erstes seine ehemaligen Credit-Suisse-Kollegen anrufen wird.

UBS hat an Credit Suisse-Mitarbeitende Halteprämien (Retention-Boni) im Umfang von 500 Mio. Dollar ausgeschüttet. Insider sagen, dass die Auszahlungspläne variieren – manche werden erst im September 2024 vollständig ausbezahlt, andere bereits im ersten Quartal.

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AUTORSarah Butcher Globale Redaktionsleiterin mit Sitz

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