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Depressionen? Dann arbeitest du entweder zu viel – oder zu wenig

Die Weihnachtspause ist vorbei – eine Zeit, in der auf der nördlichen Erdhalbkugel häufig Selbstzweifel aufkommen. Dass man mit etwas Abstand eine neue Sicht auf sich selbst entwickelt, ist bis zu einem gewissen Grad ganz normal. Wenn du allerdings in der Finanzbranche arbeitest, gibt es zwei Faktoren, die das Ganze schlimmer machen: Zeiten, in denen du arbeitest und Zeiten, in denen du arbeiten willst.

Ende letzten Jahres kamen Forschende aus Südkorea in einer Studie zum Ergebnis, dass schlechte Stimmung zum einen an langen Arbeitszeiten liegt, zum anderen aber daran, wenn es ein Missverhältnis gibt zwischen der eigentlichen Arbeitszeit und der Zahl der Arbeitsstunden, die man anstrebt.

Menschen, die mehr als 64 Stunden pro Woche arbeiten, haben demnach ein höheres Risiko, Depressionen zu entwickeln – gleiches gilt für Menschen, die weniger als 28 Stunden pro Woche arbeiten. Je größer die Diskrepanz zwischen der angestrebten und der tatsächlichen Arbeitszeit, desto größer ist das Depressionsrisiko.

In Berufsfeldern wie den Finanzdienstleistungen, die insbesondere Menschen anziehen, die (zu Recht oder zu Unrecht) in langen Arbeitszeiten Selbstbestätigung suchen, bedeutet dies: 2024 könnte es nicht nur problematisch werden, wenn man zu viel arbeiten muss, sondern auch, wenn man nicht genug zu tun hat. Das erklärt auch, warum manche, die das Banking hinter sich lassen und ins angenehmere Corporate Development wechseln, dort nicht gut zurechtkommen.

Wie das untenstehende Schaubild aus der Studie zeigt, scheint die optimale Wochenarbeitszeit zwischen 40 und 46 Stunden zu liegen. Dies gilt jedoch flächendeckend und nicht spezifisch für den Finanzsektor.

Und dennoch ist die allgemeine Schlussfolgerung vermutlich weiterhin gültig. Schlechte Stimmung entsteht dann, wenn es ein Missverhältnis gibt zwischen der Zeit, die man tatsächlich arbeitet und der Zeit, die man eigentlich arbeiten möchte. Wer erfüllt durchs Jahr gehen will, sollte versuchen, beides miteinander in Einklang zu bringen.

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AUTORSarah Butcher Globale Redaktionsleiterin mit Sitz

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