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Banken-MD soll eine Frau geschlagen haben – und appelliert bei Nachwuchskräften an das Urteilsvermögen

Der Moelis & Co.-Managing Director (MD) Jonathan Kaye (52 Jahre alt) hatte kein gutes Wochenende. Grund ist ein Video in den sozialen Medien, auf dem ein Mann zu sehen ist, der am Freitagabend am Rande der Brooklyn Pride mitten auf der Straße eine Frau schlägt und daraufhin als „Arschloch“ und „furchtbarer Typ“ bezeichnet wird. Laut Daily Mail und New York Post handelt es sich bei dem Mann um Kaye. Bloomberg berichtet, dass sein Arbeitgeber Moelis von einem „ernsthaften Vorfall“ spricht, der nun untersucht werde. Bislang wurde der Clip neun Millionen Mal aufgerufen.

Kaye hat sein LinkedIn-Profil gelöscht. Eine E-Mail, die wir an seine Dienstadresse adressiert hatten (wobei wir das übliche E-Mail-Format von Moelis & Co. genutzt haben) blieb unbeantwortet. Moelis & Co. erklärte jedoch gegenüber Bloomberg: „Wir nehmen diese Angelegenheit sehr ernst und führen eine Untersuchung durch.“

Kaye war 2013 von Citi zu Moelis gewechselt. Er leitet das globale Geschäftsdienstleistungsgeschäft des Boutique-Unternehmens. In einem Podcast hatte er letztes Jahr berichtet, dass er junge Banker:innen häufig als Mentor begleite . Er glaube, dass Einfühlungsvermögen und ein gutes Entscheidungsvermögen für den Erfolg entscheidend seien. In jeder Position im Finanzwesen komme es auf das Urteilsvermögen an, so Kaye. Als Banker:in müsse man sehr auf den eigenen Ruf achten und sich von toxischen Menschen fernhalten. Kaye sitzt im Vorstand von Moelis & Co. und sein mittlerweile gelöschtes LinkedIn-Profil zeigt, dass er sowohl Partner als auch Managing Director ist. 

In den sozialen Medien gibt es auch Kommentare, die den Mann im Video verteidigen und auf seine nasse Jacke hinweisen, was nahelegen könnte, dass hinter dem Vorfall mehr steckt, als zunächst vermutet. Er könne etwa mit Säure beworfen worden sein, oder habe womöglich auf Antisemitismus reagiert. Vielleicht sei die Frau oder die Frauen, die in den Vorfall verwickelt waren, transsexuell gewesen. Andere Stimmen sagen, dass es keine Rechtfertigung gäbe: „Wir müssen aufhören, weiße Männer mit solchen Gewalttaten davonkommen zu lassen, denn das zeigt anderen weißen Männern, dass sie sich auch so verhalten können“, schreibt einer. Im Forum Wall Street Oasis schreibt ein Nutzer, dass der Mann, der geschlagen habe, mit unverhältnismäßiger Gewalt vorgegangen sei. Jemand anderes schreibt, Kaye sei bei Moelis & Co. eine „Legende“. 

Im Jahr 2022 war der Merrill-Lynch-Berater James Iannazzo entlassen worden. Er war angeklagt worden, weil er in einem Smoothie-Laden einen Angestellten angeschrien hatte, der seinem Sohn einen Erdnussbutter-Smoothie serviert hatte, woraufhin dieser mit einem Allergie-Schock ins Krankenhaus musste. Aus der FINRA registration von Iannazzo geht hervor, dass die Anklage abgewiesen wurde und er jetzt für die Aegis Capital Corporation in Westport arbeitet.

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AUTORSarah Butcher Globale Redaktionsleiterin mit Sitz

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