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Deutsche Bank nach wie vor attraktiv: Neue Managing Directors

Was hat es mit der Deutschen Bank auf sich? Das einstmals hässliche Entlein wandelt sich zum schönen Schwan und wird immer begehrter bei Führungskräften aller Art. Vor 11 Monaten sagte Fabrizio Campelli, Head der Corporate and Investment Bank, dass seit Anfang 2023 50 leitende Banker:innen eingestellt worden seien. Heute spricht Campelli von 75 Managing Directors und Directors und 150 neuen Banker:innen insgesamt. Alle sind in den letzten 18 Monaten eingestellt worden.

Die Attraktivität der Deutschen Bank mag mit den Umsätzen in den Bereichen M&A und Equity and Debt Capital Markets  zu tun haben, die im ersten Quartal 2024 um 54 Prozent gestiegen sind, aber laut Campelli geht es um mehr als das. Die Marke „Deutsche Bank“ sei attraktiver als früher, sagt er der FT: „Die Leute wollen jetzt zu uns. Sie haben gesehen, wie sich der Aktienkurs in den letzten fünf Jahren verdoppelt hat“, sagt er über die Banker, die von jetzt von überall her ins Unternehmen strömen.

Wenn der Bonus  teilweise in aufgeschobenen Aktien gezahlt wird, ist eine Verdoppelung des Aktienkurses durchaus relevant. Doch die Attraktivität der Deutschen Bank geht über die reine Vergütung hinaus: Sie hat schon immer höhere Gehälter als der Rest der Branche bezahlt, vor allem in den USA, und ist dafür bekannt, generöse Garantie-Boni  zu zahlen. Jetzt ist das Unternehmen auch auf Wachstumskurs.

Letztes Jahr waren außerdem 300 Mitarbeitende von Numis übernommen worden, die nun – so hofft Campelli – zusammen mit den 125 neuen Banker:innen den Umsatz steigern. Die Zahl der „umsatzbringenden“ Beschäftigten im Bereich Corporate Finance ist um 25 Prozent gestiegen, so Campelli gegenüber der FT. Er gehe davon aus, dass die Umsätze langfristig 25 Prozent über dem liegen werden, was vor 2023 üblich war.

Die Deutsche Bank ist nicht die einzige Bank, die diese Strategie verfolgt. Lazard hat Ähnliches vor. Sie funktioniert, solange die Umsätze weiter fließen. Bei der Deutschen Bank gibt es jedoch Anzeichen dafür, dass es im Verkauf und Trading von festverzinslichen Wertpapieren, die im Investmentbanking 83 Prozent des Umsatzes ausmachen, dieses Jahr nicht gut läuft. Wenn es so weitergeht, könnte es 2025 erneut eine schwierige Bonusrunde geben. Campelli selbst hat für das vergangene Jahr eine große Gehaltserhöhung erhalten, aber die durchschnittlichen Boni für wesentliche Risikoträger bei der DB waren 2023 auf dem niedrigsten Stand seit 2020, und es gab Beschwerden, dass der Bonuspool fast komplett an Neueinsteiger:innen gegangen sei. Wenn die Umsätze im Geschäft mit festverzinslichen Wertpapieren schrumpfen, könnte sich diese Bonusrunde nächsten März wiederholen – vielleicht sieht es bei der Deutschen Bank doch nicht ganz so rosig aus.

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AUTORSarah Butcher Globale Redaktionsleiterin mit Sitz

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