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„Mein Managing Director ist ein soziopathischer Tyrann und hat wahrscheinlich ein Drogenproblem"

Ich schreibe hier, weil ich auf der Suche bin nach Rat und Unterstützung von anderen aus unserer Branche. 

Ich arbeite bei einer führenden Bank in Amerika. Der Mann, der die Abteilung in meinem Land leitet, ist in der Zusammenarbeit unfassbar schwierig, was die Bank allerdings nicht zu interessieren scheint.

Bei uns gibt es viele, die sich von ihm bedroht fühlen, das aber aus Angst vor Vergeltung nicht melden.

Wir wissen, dass das Bankwesen eine Branche ist, in der ein hoher Puls herrscht und in der es auch mal aggressiv zugeht – doch was wir erleben, geht über die Grenze des Üblichen hinaus. Er respektiert keine Grenzen, verhält sich in einer Art und Weise, die beinahe psychopathisch ist und gibt sich ethisch und moralisch fragwürdig.

Es kommt häufig vor, dass er seinen persönlichen Frust an Menschen im Büro auslässt. Wenn er übellaunig ist, werden die Schikanen und sein Bedürfnis, uns zu demütigen, noch schlimmer. Während und nach Einzelgesprächen, zu denen er Mitarbeitende zitiert, sind die Leute nicht selten in Tränen aufgelöst. Er droht regelmäßig damit, Leute zu entlassen – und Leute, die er nicht mag, werden öffentlich bloßgestellt. 

Es gibt auch Menschen, denen er wohlgesonnen ist. In der Regel sind das Leute, die ihm ähnlich sind. Wenn jemand schwul, weiblich oder jemand ist, mit dem er sich nicht wohl fühlt, verhält er sich ganz anders – und wird schroff.

Weil seine Ausbrüche so maßlos sind, vermuten wir, dass er ein Drogenproblem haben könnte. Er kann sehr bedrohlich und aggressiv auftreten.

Eigentlich sollte es möglich sein, diese Probleme im Rahmen des 360-Grad-Feedbacks vor der jährlichen Leistungsbewertung zu melden. Das können wir aber nicht, weil er uns zwingt, ihn gut zu bewerten und uns damit droht, was passiert, wenn er niedrig eingestuft wird.

Sein Verhalten hat massive negative Auswirkung, In unserem Team haben schon einige psychische Auffälligkeiten entwickelt und die Bank ist ein toxischer, gesundheitsschädlicher Arbeitsplatz.

Wir wissen, dass es am besten wäre, die Bank zu verlassen, aber viele von uns haben jahrelang auf diese Stellen hingearbeitet und es gibt in der Branche nur wenig Alternativen. Weiß jemand Rat?

Leo Orellana ist ein Pseudonym

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AUTORLeo Orellana

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