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Schweizer Topmanager studieren an ETH und HSG

Bei den Studienorten Schweizer Spitzenmanager sind das die Zürcher ETH und die Hochschule St. Gallen (HSG).

Ganz oben wird die Luft dünn und es hat nur noch Platz für zwei. An der Eidgenössischen Technischen Hochschule haben einer Studie zufolge 29 % der Topmanager studiert, auf die Universität St. Gallen entfallen 25 %. Dann folgt die Uni Zürich mit 18 % der Absolventen. Für die Studie wurden von der Uni St. Gallen 1.114 Antworten von Konzern- und Geschäftsleitungsmitgliedern der 563 grössten Schweizer Firmen ausgewertet.

Insgesamt haben demnach 68 % der Schweizer Top-Manager einen Universitätsabschluss. Zählt man alle anderen Abschlüsse mit, dann verfügen sogar 83 % der schweizerischen Führungskräfte über einen tertiären Bildungsabschluss, denn an Fachhochschulen haben sich weitere 13 % der Chefs diplomiert.

Das beliebteste Fach sind - nicht ganz verwunderlich - die Wirtschaftswissenschaften, die einen Anteil von 46 % erreichen. Bei diesen Fächern kommen wiederum die meisten Absolventen aus St. Gallen. Schlüsselt man diese Zahl noch weiter auf, so haben mehr als ein Drittel - genau 36 % - aller Führungskräfte einen betriebswirtschaftlichen Hintergrund. Nach den Wirtschaftswissenschaften folgen die Technischen Wissenschaften mit 24 und das Recht mit 12 %.

Ausserdem ergab die Umfrage, dass auf den obersten Führungsebenen ein sehr hoher Ausländeranteil gegeben ist, der mit 28 % auch im internationalen Vergleich seinesgleichen sucht. Dabei dominieren (neben den Schweizern) deutsche Manager mit einem Anteil von 34 %. Bei den 100 grössten Unternehmen liegt der Ausländeranteil sogar noch höher und erreicht 44 %.

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AUTORAnonymous Insider Comment
  • He
    Hello-Wold
    20 Juli 2007

    Wir Schweizer sind halt nicht so frech wie die Deutschen und wir sind es nicht gewohnt unsere Qualitäten so rauszuhängen. Wir haben mehr Zurückhaltung obwohl wir gerade so gut sind. Immer noch den Schwabenkrieg 1499 im Sinn. Dort wollten die Landsknechte die Schweizer auch übertrumpfen. Die Furore Heletica und die Disziplin haben aber gewonnen. Seitdem sind wir international anerkannt, wir sind erst seit 1499 auf internationaler Ebene ein Land (Ja, wir haben uns anno 1273-76 selbst erklärt und auf dem Rütli nochmals geschworen = Rütlischwur)... Heute zählt ja nur noch der Kapitalismus, der ja von Zwingli in Zürich festgelegt wurde (Geld mit Geld machen war ja von der Kirche verboten, weil es sonst zu viele Arme gibt... die HSG Männer sollten Mal die Geschichte lesen und applizieren, statt nur 3 Monate im Vorfeld haben, dann würden nicht mehr so viele Unternehmen Probleme haben). Aber was will man schon von Kapitalisten die den Gott Mammon anbeten (Geld und Macht)...

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